Mittwoch, 7. Februar 2018

Heute scheint die Sonne!


Ich freue mich schon so auf den Frühling. Wie gut dass es schon überall Tulpen gibt!



Tulpen sortieren sich selbst beim Wachsen immer so hübsch eigenwillig in den Vasen.



Neue Bücher gebunden





und Bäume gemalt.





einige hänge ich an die Wand und in die Uhr ( dasObst ist ausgewandert :-))








beflügelnde Postgeschenke erhielt ich von i h r: ein winziges Heftchen für die Essenz des Jahres ( habe schon eine der kleinen Seiten für meinen Januar gestaltet)




und grad eben eine manoische Karte, die den Frühling schon ins Auge hüpfen lässt. Inklusive lichtbelebendem Tee. Ich bin gespannt!


Wunderbar!! Vielen lieben Dank Ihr kreativen Frauen!!!



Diesen Film habe ich neulich bei ARTE gesehen und er hat mich sehr berührt. Es geht um Musik und Erinnerung. Musik für an Demenz erkrankte Menschen. Erstaunlich und auffordernd!
Er ist noch für ein paar Wochen in der Arte Mediathek.
Ich lege ihn Euch sehr ans Herz!

Sonntag, 28. Januar 2018

FARBEN  finden  FORMEN

Papiere aus Schüben und Kisten,
Katalogseiten und verworfene Drucke und Schmierpapier.

Reissen, Schneiden, Kleben, Kritzeln.

Meine Farben? Meine Formen? Meine was denn eigentlich?

Denken?
- abstellen und sich treiben lassen, in






























 3 Leporellos, Altpapier, ca. 10x10 cm.













Hab noch so viel Papier... :-)









Samstag, 20. Januar 2018

Zwischenmeldung


mein langes Schweigen hat nichts zu bedeuten,


außer
-dass ich meinen Laptop nicht aufklappen wollte
-dass ich anderes zu tun hatte, z.B. musste ich endlich meine uralte Lieblingsstrickjacke stopfen
-dass ich meinen Fotoapparat an fernem Orte vergaß
-dass das Leben tatsächlich manchmal ein ruhiger Fluss ist, was ich sehr schön finde




Ich arbeite weiter dran. Bis bald!


Erich Kästner
Der Januar
Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.
Der Weihnachtsmann ging heim in seinen Wald.
Doch riecht es noch nach Krapfen auf der Stiege.
Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege. 
Man steht am Fenster und wird langsam alt. 

Die Amseln frieren.
Und die Krähen darben.
Und auch der Mensch hat seine liebe Not.
Die leeren Felder sehnen sich nach Garben.
Die Welt ist schwarz und weiß und ohne Farben.
Und wär so gerne gelb und blau und rot.

Umringt von Kindern wie der Rattenfänger,
tanzt auf dem Eise stolz der Januar.
Der Bussard zieht die Kreise eng und enger.
Es heißt, die Tage würden wieder länger.
Man merkt es nicht. Und es ist trotzdem wahr. 

Die Wolken bringen Schnee aus fremden Ländern.
Und niemand hält sie auf und fordert Zoll.
Silvester hörte man’s auf allen Sendern,
dass sich auch unterm Himmel manches ändern
und, außer uns, viel besser werden soll. 

Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.
Und ist doch hunderttausend Jahre alt.
Es träumt von Frieden. Oder träumt’s vom Kriege?
Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.
Und stirbt in einem Jahr. Und das ist bald.

Freitag, 22. Dezember 2017

Weihnachten
                 

                            **********  


 -neben dem wunderbaren Familienbeisammensein, neben den erfreulichen Geschenken, den herzerwärmenden Traditionen, vom guten Essen über die Weihnachtspost, den Grüßen von Ort zu Ort, um die Welt hin zu allen, die uns lieb und teuer sind,
neben all dem Lichterglanz und der stillen oder jubelnden Freude, neben  Bienenwachs- und  Tannenduft, dem Gottesdienst mit all den Liedern und der festlichen Orgelmusik, neben all den Kindheitserinnerungen, die wieder hinaufsteigen ins Herz und mich glücklich machen, 
neben all den Freuden dieser engelsflatternden Zeit bedeutet Weihnachten für mich Menschwerdung. Vom Himmel zur Erde. 
Und zurück. Das göttliche Kind, in jedem von uns, das Licht, das wir ehren in jedem Menschen. Namaste. Der indische Gruß bedeutet genau dies.
Heute schickte mir ein Freund diesen Text von Nelson Mandela:

Unsere tiefgreifendste Angst ist nicht, dass wir ungenügend sind.
Unsere tiefste Angst ist, über das Messbare hinaus kraftvoll zu sein.
Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, das uns erschreckt.
Wir fragen uns, wer bin ich, mich brillant, großartig, talentiert, phantastisch zu nennen?
Aber wer bist Du, Dich nicht so zu nennen? Du bist ein Kind Gottes!
Dich selbst klein zu halten, dient nicht der Welt.
Es ist nichts Erleuchtendes daran, sich so klein zu machen, dass andere um Dich herum sich nicht sicher fühlen.
Wir sind alle bestimmt, zu leuchten, wie es die Kinder tun.
Wir sind geboren worden, um den Glanz Gottes, der in uns ist, zu manifestieren.







In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein fröhliches, gesegnetes Weihnachtsfest und ein sehr gutes Jahr 2018.
Lasst uns leuchten!




 Jetzt ist hier Ruhe. Im nächsten Jahr zeige ich die restliche Adventspost. Dann wieder mit besserer Kamera.

Montag, 18. Dezember 2017

Streifenfreuden

So viele Karten lagen auf meinem Tisch, als ich vor einigen Tagen ganz und gar schnupfenfiebrig zurückkam aus Besenhausen.

Dort habe ich auch meinen Fotoapparat liegenlassen.

                                               :-(

So gibt es hier nur ganz schlechte Bilder( Gott Dank gibt es all die treuen Mitstreiterinnen, die hier ihre gelungeneren Aufnahmen verlinken!) , die ich mit der miesen Kamera meines Telefons gemacht habe:









Dank an (von oben):
unverlinkte Künstlerinnen haben keinen Blog
Christine  für den eisblaugoldenen Advent
Tabea für die bläuende Winterdämmerung
Katja für ihr Winterhimmelsleuchten
Annette für festlichste Streifensymphonie
Taija für meine Lieblingsbäume im schönsten Sinn
Bärbel für das gewagte Pinkrotorange, dass ich LIEBE
Eva für ihre heiter blauen Jahresstreifen
Uta für den Zauber des Nordlichts
Christiane für die Silberstreife im Grünblaustreifenadvent
Nr 17 muss noch anreisen aus der Schweiz
Uta für die fröhlichste Kerzenriege, die so viel Licht verbreitet!
Und Ghislana für eine Extrapost von ihren sanftwarmen Batikkarten

Ich bin schwer begeistert und hoffe, Ihr verzeiht mein abwesend schnupfenfiebriges Schweigen und vor allem die miserablen Fotos.



Habt eine entspannte vorweihnachtliche Woche und bleibt gesund!! 

Sonntag, 3. Dezember 2017

Advent.

Der dritte Dezember, der erste Adventssonntag.



Dank der diesjährigen Adventsmailart, ausgedacht von Michaela und Tabea, hängen hier schon drei Karten an meiner "Adventspostleiste":




Die erste kam von Josephine( ohne Blog), ein zartes Papierrelief in Winterschneefarben. Zauberhaft!





Die zweite kam von Clara, Aquarellstreifen in Winter-Meeresfarben. Zum Drin-Spazierenlaufen schön. Klickt mal zu ihr rüber und schaut ihre Gedanken dazu!




Herzlichen Dank Euch Beiden!


Die dritte musste nicht herreisen, denn sie ist von mir.
"Es schneit" habe ich sie genannt.
Wie sie entstand, zeige ich weiter unten.




***



Seit vier Jahren darf ich an jedem Morgen im Advent eine Anregung zum Denken, zum Schmunzeln, zum Freuen, zum Aufmerksamsein für den Tag....dem kostbaren, winzigen Adventskalender von Mirjam entnehmen.


 Ich habe ihn an der gleichen Stelle wie letztes Jahr aufgehängt und ihn noch mit einer kleinen "Ramilleta" geschmückt.
Tausend Dank für diese Adventsfreude!


                                                   ***





Auch unseren Adventskranz schmückt dieses Jahr eine Ramilleta. Ich bin Kristina für ihre Anregung wirklich dankbar. Es macht mir große Freude, diese fröhlichen Sternen-Blumen zu schnippeln und zu  kleben.

                                                    ***

Und so sind meine Karten entstanden:
Auf normalem 80g Papier habe ich mehrere Farbschichten dünne Acrylfarbe gerollt und gepinselt.


Dann habe ich in verschiedenen Breiten mit Tuschfedern eine Mischung aus schwarzer, violetter und grüner Tusche, verdünnt mit Wasser, Linien gezogen.


Genügend Rechtecke zugeschnitten, auch ein schwarzes "Fenster" , hinter dem ich es schneien lassen wollte. Mithilfe eines weißen Buntstiftes.








 Darum musste ich auch alle Karten zum Schluss noch lackieren, damit der Schnee nicht wegtaut auf dem Weg zu all den Empfängerinnen...




Geklebt auf Altpappe( wie meistens Hemdenpappe) und noch mit passenden Kreisen versehen.
Auch die Beschriftungen habe ich mit der grauen Tusche geschrieben.



...und wie ein Kind habe ich gejubelt: meine Sehnsucht hat ihn tatsächlich in der Nacht zum erste Advent hierhergeholt, den ersten Schnee. 


Euch allen wünsche ich einen frohen, gesegneten Advent!